So einfach machen es sich heute Vertreter einer Industrie-Lobby und von Regierungen. Auf einer Veranstaltung, deren erklärtes Ziel die Durchsetzung von DAB-Digitalradios in Fahrzeugen war, „forderten“ die Teilnehmer eine europäische Vision:

<http://www.radioszene.de/91173/worlddab-dab-auto.html>

Auch wenn mit „Vision“ vielleicht ein gemeinsames Konzept gemeint ist: Warum haben diejenigen, die inzwischen seit Jahrzehnten für die Durchsetzung eines speziellen technischen Verbreitungswegs für linearen Hörfunk eintreten, nicht schon längst selbst ein Konzept? Auch wenn die Behauptung, Radio benötige auch in der Zukunft einen eigenen terrestrischen Verbreitungsweg, immer wieder mit religiösem Eifer vorgetragen wird, scheint sie doch den meisten Europäern weder überzeugend noch plausibel genug zu sein, um sich ihr anzuschließen. Statt dessen wird weiter UKW eingeschaltet und zunehmend auch Hörfunk über IP-Streams genutzt.

Mit einer solchen Lobby wird DAB+ noch schneller zu DAB ✝.

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Zu meinen schlimmsten Erfahrungen in Arbeitszusammenhängen gehört eine Phase, in der es einmal wöchentlich oder zumindest doch mehrmals im Monat eine Skype-Konferenz gab. Manchmal nahmen nur fünf oder sechs Mitarbeiter teil, manchmal waren es mehr als zehn. Diese Konferenzen dauerten bis zu zwei Stunden und hatten nie produktive Ergebnisse. Die Tagesordnungen mit Berichten der einzelnen Mitarbeiter wurden sklavisch abgearbeitet. Die Berichte waren zum Gähnen detailliert und enthielten kaum Neuigkeiten – die wären allen auch schon über eine Mailing List bekannt gemacht worden. Statt des wohl angestrebten Wir-Gefühls verbreitete sich durchweg gegenseitiger Groll: Alles Schwätzer – außer mir.
Bei manchen dieser Konferenzen dauerte es zwanzig Minuten bis zum eigentlichen Beginn. Das war die beste Zeit, sie gehörte den Anekdoten-Erzählern. Danach boten nur die Unterbrechungen durch Kleinkinder, Paketdienste oder Verkehrslärm bei einzelnen Teilnehmern Abwechslung. Offenkundig waren die meisten ohnehin eher abwesend, denn im Hintergrund war immer multiples Tastenklicken zu hören. Die rituellen Termine boten gute Gelegenheit, endlich einmal die aufgelaufenen E-Mails zu bearbeiten.
Diese Konferenzen erzeugten keine Teilhabe an spannenden Entwicklungen, sie brachten solche auch nicht durch neue Ideen voran. Alle potentiellen Ansätze kollektiver Weisheit wurden überlagert durch allgemeine Dumpfheit.
Wie schön, dass jemand dazu auch eine „Theorie“ entwickelt hat: Schon auf der re:publica 2015 trug Gunter Dueck seine Beobachtungen zur Schwarmdummheit vor, die er 2016 durch Thesen zu modernen Cargo-Kulten ergänzte. Für mich eine etwas späte Entdeckung, Entlastungen funktionieren nicht nachträglich, aber unterhaltsam sind die Vorträge.

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Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) beklagt sich in ihrem 20. Bericht darüber, dass sie sich angesichts des allseitigen Versagens aller anderen Akteure in Politik und Sendern zur Perspektive des Digitalradios äußern muss. Sie überschreitet damit in der Tat die Grenzen ihres Auftrags, der sich im wesentlichen auf die Prüfung tatsächlicher Vorlagen bezieht. Sie tut jedoch gut daran, einige Eckdaten zu formulieren:

Die Kommission erwartet, dass mit den Anmeldungen von ARD und Deutschlandradio zum 22. Bericht im Frühjahr 2019 die folgenden Meilensteine erreicht worden sind:
• Bund und Länder haben eine Entscheidung über ein Konzept zur Abschaltung von UKW getroffen. 

• Die Marktpartner haben sich auf eine Methodik zur Ermittlung der DAB+-Nutzung geeinigt und die Nutzungszahlen werden publiziert. 

• Bedeutende Automobilhersteller bieten DAB+-Radios als Serienausstattung an. 

• Mindestens 27 % aller Haushalte besitzen ein DAB+-Empfangsgerät

Innerhalb von drei Jahren werden sich diese Ziele kaum erreichen lassen. Wenn momentan ca. 10 Prozent der deutschen Haushalte über ein DAB+-Empfangsgerät verfügen, wodurch sollte eine annähernde Verdreifachung erreicht werden? Jeder Blick in die Radio-Regale der Technikmärkte zeigt, dass diese Geräte immer noch unattraktiv und zu teuer sind, bei nicht erkennbarem Mehrwert gegenüber einem UKW-Radio. DAB+-Radios sind meistens Hybrid-Empfänger, die auch UKW beherrschen. Kaum teurer sind Kombigeräte, die auch als Internet-Radios im häuslichen WLAN funktionieren. Der Mehrwert dieser Geräte ist offenkundig: Zigtausende Radiostationen können empfangen werden, Musikdienste wie Spotify können abgerufen werden, das Smartphone kann angeschlossen werden. Bei dieser Geräteklasse ist das Radio in der Jetztzeit angekommen. DAB+ hingegen ist eine Phantasie aus der Vergangenheit, die als untoter Fliegender Holländer durch den Äther segelt.

Die Medienforschung begann Ende der zwanziger Jahre bekanntlich damit, dass statt der verkauften Radiogeräte die Einschaltzeiten für verschiedene Sender ermittelt wurden. Wie schwer es heute noch ist, Nutzungszahlen zu ermitteln, zeigt die von der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten beauftragte Studie. In der am 4.12.2014 veröffentlichten Ausschreibung wurde eine Erhebung gefordert:

  • die den Anbietern von bundesweiten Digitalradioprogrammen erstmals Auskunft über die nationale Hörer‐Reichweite gibt,
  • die qualitative Informationen über das Nutzungsverhalten von Radio in DAB+‐Haushalten liefert,
  • die den privaten Digitalradioprogrammen repräsentative Reichweitendaten zur Werbevermarktung liefert.

Insbesondere der Mehrwert der DAB+-Nutzung gegenüber der UKW-Nutzung sollte herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse sind jedoch äußerst dürftig. Das beauftragte Unternehmen (ifak) ermittelte die Nutzungsweise von Radio in fast 1300 Haushalten, die über mindestens ein DAB+-Gerät verfügen. Es gelang ihm allerdings nicht einmal, bei den ermittelten Nutzungsweisen zwischen DAB-+Empfang und Internetradio-Empfang zu unterscheiden. Es bleibt also weiterhin viel Raum für die üblichen Behauptungen der Relevanz von DAB+ für die Zukunft des Hörfunks. Konkrete Zahlen könnten da vielleicht nur schaden.

Welchen Empfangsweg wählen 1Live-Hörer wohl tatsächlich: DAB+ oder Internet?

Quelle: ifak/Die Medienanstalten

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John dos Passos: Jahrhundertmitte. Reinbek 1963 (Original 1960), S. 11.
John dos Passos: Jahrhundertmitte. Reinbek 1963 (Original 1960), S. 11.

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Die Popularität und insofern der Erfolg der Wikipedia ist unbestreitbar. Heute wird sie 15 Jahre alt. Wer wissen möchte, wieviele Einwohner Finnland hat oder über welche Trivia aus dem Leben bekannter Künstler auf einer Vernissage geplaudert werden könnte, ist mit der Wikipedia gut bedient. Wer hingegen wissen oder erforschen möchte, was es mit dem Sturm und Drang oder dem Geniekult auf sich hat, wird mit kurzen, zufälligen und oberflächlichen Bemerkungen abgespeist und erhält nicht einmal einigermaßen aktuelle, ausgewogene und weiterführende Literaturhinweise. Die Beiträge in traditionellen Jugendlexika waren sinnvoller strukturiert und lehrreicher. Das in der Wikipedia offenbar durchgesetzte Prinzip, dass eben nicht die besten Experten die Artikel schreiben, sondern Laien und Banausen, senkt das Niveau oft auf ein unerträgliches Maß herab. Es gibt im Wikipedia-Ozean auch viele bemerkenswerte Beiträge und Rubriken. Ein internationales Filmlexikon ist überflüssig geworden, weil die amerikanische Wikipedia eine Unzahl von Filmen enthält und nach einem sehr brauchbaren Standard beschreibt. Weiterlesen Ein Wiki ist keine Enzyklopädie

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Studien zur Kooperationsbereitschaft und Fairness von Menschen haben in den letzten 15 Jahren bereits mehrfach die Standard-Hypothesen verschiedener Wissenschaften in ein fragwürdiges Licht gerückt. Beispielsweise scheinen die Arbeiten von Michael Tomasello und anderen zu belegen, dass es den immer rationalen und auf seinen Eigennutz bedachten homo oeconomicus der Wirtschaftswissenschaften nicht gibt. Die Bereitschaft zu teilen und zu kooperieren erwies sich in seinen Experimenten mit Primaten und Menschen als mindestens so ausgeprägt wie egoistische Strategien.

Eine Reihe neuerer Studien unterscheidet im Hinblick auf Fairness bzw. Benachteiligung die Reaktion der Benachteiligten und derjenigen, die einen Vorteil erringen können. Die Abneigung gegen das Benachteiligtsein ist bei vielen Tierarten und auch bei Menschen weit verbreitet. Etwas anderes sagen Beobachtungen zur Abwehr oder Akzeptanz eigener Vorteile. Peter Blake, Katherine McAuliffe, Felix Warneken und andere haben untersucht, ob sich eine Abneigung gegen die eigene Begünstigung in allen Kulturen finden lässt.

Die Versuchsanordnung ermöglichte es zwei Kindern, das Angebot einer jeweils anderen Verteilung von Süßigkeiten auf beide Probanden zu akzeptieren oder abzulehnen. Das Ergebnis: Eine eigene Benachteiligung wurde in der Regel abgelehnt, und zwar überall auf der Welt. Einige ältere Kinder (es gab 900 Probanden zwischen 4 und 15 Jahren) lehnten auch eine eigene Bevorzugung ab. Diese Kinder stammten aus Kanada, den USA und Uganda – und nicht aus Mexiko, Indien, Senegal oder Peru. Gibt es in den drei genannten Ländern Ursachen für eine größere Fairness als in den anderen Ländern? Ähnliche Beobachtungen gab es schon in Studien zum WEIRD-Phänomen (Orientierung an Gleichheits-Idealen in western-educated-industrialized-rich-democratic Ländern) beim Ultimatum-Spiel, das in der Verhaltensökonomie sehr beliebt ist.

Der Psychologe Paul Bloom unternahm in einer Forschergruppe mehrere Experimente, bei denen auch wieder bestätigt wurde, dass es eine verbreitete Abneigung dagegen gibt, selbst weniger zu erhalten als andere. Dies wurde allerdings nicht vorschnell als Abneigung gegen Ungleichheit interpretiert. Statt dessen scheint ein weiterer Faktor eine große Rolle zu spielen, die Reflexion des eigenen Status.

Diese Interpretation wird dadurch unterstützt, dass altruistische Reaktionen nur dann zu beobachten sind, wenn die Partner der Versuche sichtbar sind – und ausbleiben, wenn sie es nicht sind.

Es liegt daher der Schluss nahe, dass unser Verständnis von Fairness relativistisch ist. Fairness ist ein soziales Signal und keine angeborene Eigenschaft, sie kann als Mittel zur Aushandlung der eigenen Stellung in der sozialen Hierarchie eingesetzt werden.

Viele Fragen bleiben in dieser Hinsicht noch offen. Eine schöne Darstellung liefert Maria Konnikowa im New Yorker.

<http://www.newyorker.com/science/maria-konnikova/how-we-learn-fairness>

„Unter der Maske des Füreinander spielt ein Gegeneinander“ – so Heidegger in Sein und Zeit.

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Wie schwer sich öffentlich-rechtliche Medien damit tun, im Netz mitzuspielen, selbst wenn genügend Ressourcen und Einsichten vorhanden sind, zeigt das Schicksal zweier jetzt eingestellter Versuche.

Seit heute gibt es die von Radio Bremen produzierte Wochenwebschau nicht mehr. Sie war die Nachfolgerin der Tageswebschau, und beide kamen auf YouTube seit 29. Februar 2012, also in knapp drei Jahren, nur auf 4.839 Abonnenten und eine knappe Million Views. Mehr noch als die bestürzend niedrigen nackten Zahlen zeigen die Videos selbst, dass es den Veranstaltern, die dem jungen Publikum Reflexionen über die Online-Medien bieten wollten, nicht einmal gelungen ist, sich selbst das Web zu erklären. Auch wenn hochprofessionell daherschwadroniert wurde, konnte das nicht als authentisches Kommunikationsangebot an ein junges Publikum empfunden werden. Daher ist die seit langem fällige Einstellung dieses Versuchs nur zu begrüßen.

Ähnlich stellt sich die Situation des WDR-Channels #3sechzich dar. Auch er wird eingestellt und war in den 12 Monaten seines Bestehens zwar durchaus experimentierfreudig, dabei jedoch thematisch profillos und in seiner Format-Anmutung zu sehr klassisches Fernsehen mit all seinen redundanten Meta-Elementen: Logo, Trailer, Moderation usw.

Im Grunde ist zu hoffen und erwarten, dass auch das ZDF seinen Versuch, mit heute+ eine jugendkompatible Nachrichten-Show aufzuziehen, bald einstellen wird. Eine immer belehrende Tonalität, kombiniert mit animiertem Studiohintergrund und (beim männlichen Moderator) dem lässigen Heraushängenlassen des Hemdes über den Hosenbund: damit wird die ersehnte Bindung der jungen Generation an den öffentlich-rechtliche Qualitätsjournalismus garantiert nicht hergestellt.

Es gibt nicht nur negative Beispiele. Der aus Bremen stammende und dort als Radiomoderator und Stadionsprecher bekannte Arnd Zeigler zeigt mit seiner Sendung Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs die Richtung an, in die es gehen könnte. Bei dieser Fußballsendung, die durch Authentizität und alle Schattierungen von Humor glänzt, handelt es sich jedoch nicht um ein Jugendmagazin. Sie könnte jedoch auch ohne das Fernsehen funktionieren.

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Die zweitägige Konferenz beschäftigte sich mit vielen Perspektiven und Möglichkeiten der Verwertung von audio-visuellen Archivinhalten. Der Begriff curation hatte hier sicher einen seiner letzten Auftritte im Programm einer solchen Konferenz; in vielen Beiträgen wurde sein Sinn angezweifelt. (Dazu wurde mehrfach auch Tokumitsu zitiert.) Die besten Beispiele – z. B. das des irischen Radioarchivs – zeigten, dass klassische redaktionelle Strategien publizierender Archive erfolgversprechend sind.

Es ging vor allem um Publikumskanäle, neben dem Archivradio um narrativ aufbereitete Sammlungen, Player, Filme und TV-Serien. Die Bedürfnisse von Forschern, die an speziellen Aspekten von Archivmaterialien und an entsprechend aufbereiteten Metadaten interessiert sind, kamen auf der Konferenz kaum zur Sprache. Schön war die Formel des minimum viable cataloging, mit dem die Archivare des Public Broadcasting Systems der USA die Begrenzung auf 15 Minuten für die Erstellung eines Katalogeintrags rechtfertigen. – Der Begriff hat eine Geschichte in der Diskussion unter Archivaren: [1] [2]

Die gastgebende Institution, das staatliche audiovisuelle Institut Polens, betreibt eine Website, die unter anderem durch eine Konzert-Rubrik mit vielen Aufnahmen polnischer Komponisten (wie Górecki, Lutosławski, Penderecki) beeindruckt. Kontroverse Diskussionen löste der Film aus, den das Museum des Warschauer Aufstands aus Archivmaterial produziert hat. Aus sechs Stunden Footage ist durch digitale Korrektur, Einfärbung und Vertonung (einschließlich Dialogen, die durch Lippenleser ermöglicht wurden) und ein Skript ein hollywoodeskes Monstrum entstanden, ein auf Fiktionen beruhender Dokumentarfilm.

Gallery Holocaust FOT. M.STAROWIEYSKA_D.GOLIK
Passage in der Holocaust-Abteilung des POLIN-Museums. Foto: M. Starowieyska, D. Golik.

Das Museum zur Geschichte der polnischen Juden (POLIN) war Kooperationspartner der Konferenz. Seine behutsame Mischung von passiven und interaktiven Erlebniseinheiten verdient Beachtung.

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Seltsame Erfahrung. Nach einem Vortrag auf dem Film- und Medienforum Niedersachsen gestern abend bedrohte mich der Geschäftsführer eines großen Fernseh-Produktionsunternehmens mit Berufsverbot („Ich wende mich an Ihren Rektor, Ihnen muss man die Lehrerlaubnis entziehen.“). Für ihn bedeuteten die statistisch belegten Aussagen zur schwindenden Relevanz des Fernsehkonsums vor allem für jüngere Mediennutzer offenbar eine Kränkung. Die Fernsehwelt („Wir erleben gerade ein Allzeit-Hoch des Fernsehens“) koppelt sich – so wirkte es – von der uns bekannten Welt ab und bildet ein Parallel-Universum, das sich aggressiv gegen seinen drohenden Untergang sträubt (den zunehmenden Verfall der Manieren untergehender Zivilisationen hat übrigens Spengler schon beschrieben).

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Die Darstellung der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation überrascht mit einer Novität: Es gibt jetzt ein „mediales“ und ein „nicht-mediales“ Internet. Letzteres benennt die besonders persönlichen, aktiven und kommunikativen Nutzungsformen der Online- und Mobilmedien, die garantiert in der Aufmerksamkeitskonkurrenz dem Fernsehen überlegen sind, selbst wenn dieses gleichzeitig läuft. Als „medial“ werden die Online-Nutzungen anerkannt, bei denen es um die Rezeption von Inhalten geht, die so auch auf anderen Kanälen verbreitet werden können.

Nichtmediales Internet

Ich habe mir erlaubt, diese unüberlegte und unseriöse (gekränkte?) Darstellungsform zu korrigieren. Wenn der Gesichtspunkt die Nutzungszeit (Y-Achse) ist, dann lässt sich die besonders intensive Online-Nutzung eben nicht unter den Tisch (den Strich) kehren, sondern gehört neben die anderen Säulen. Wie wird denn bitteschön Fernsehen und Radio überwiegend genutzt? Meist doch als Hintergrundmedium oder zur vorübergehenden Bespaßung. Wenn hier inhaltsanalytisch herangegangen würde, müsste dem größten Teil dieser Mediennutzung das Beiwort „tagesaktuell“ entzogen werden.

nichtmedial

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