ARD-Design im Web: Wie ist das nur möglich?

Bereits Ende der neunziger Jahre gab es Abstimmungen über das Design der Webauftritte des ARD-Verbundes. Nach einigen Jahren wurde eine Vereinheitlichung erreicht, die im wesentlichen das Layoutraster, das horizontale Menüband, die Schriften und die Farben betrafen. Auch Updates des Designs gab es. Ein Familienmitglied der öffentlich-rechtlichen Stationen hat sich allerdings oft nicht vollständig an die Design-Absprachen gehalten, der WDR.

Momentan wird durch zwei vom WDR verantwortete Websites ein echtes visuelles Chaos angerichtet.
Website tagesschau.de

Website tagesschau.de

Website boerse.ard.de

Website boerse.ard.de

Website sportschau.de

Website sportschau.de

Website einsfestival.de

Website einsfestival

Flaches, bescheidenes Design prägt sämtliche ARD-Gemeinschaftsangebote. Pseudo-3D, und dann auch noch in zwei ganz verschiedenen Varianten, ist bei den vom WDR bereitgestellten Websites zu finden. Auf der Portalseite ard.de stoßen derzeit die abgerundeten 3D-Ecken der Olympia-Rubrik auf die flachen Fenster der anderen Anteile. Kein Betrachter kann hier wohl auf die Idee kommen, das sei so gewollt, sondern eher drängt sich der Gedanke auf, das sei nicht gekonnt. Dass es umgekehrt ist, wie sich aus einigen Jahrzehnten ARD-Beobachtung leicht begründen ließe, trägt jedoch zur Erleichterung nicht bei.
Website ard.de

Website ard.de